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Musiker


Marie-Ophélie Gindrat und Gaëlle Lefebvre treffen sich zum ersten Mal in den Gängen der Neuenburger Musikhochschule. Aus dieser Begegnung mit Myassa Leal, einer Pianistin, die an derselben Schule studiert, entstand im folgenden Jahr ein Trio. Es folgte eine fruchtbare musikalische Zusammenarbeit mit der Entdeckung eines großartigen Repertoires und zahlreichen Aufführungen, die es ihnen ermöglichten, ihre Leidenschaft und Liebe zur Kammermusik, eine subtile Mischung aus Fusion und Individualität, mit einem großen Publikum zu teilen. 

Ihre Wege trennen sich für eine Weile, jeder verlässt das Land, um sein Studium in anderen Ländern fortzusetzen, aber die Idee, sich eines Tages wieder zu vereinen, bleibt in jedem Geist gegenwärtig. 

So entstand im Juni 2016 das Duo Gindrat-Lefebvre, das sein Instrument in einer intimen Band neu schwingen möchte und durch seine immense Bandbreite eine Vielzahl von Möglichkeiten bietet.

Die beiden Musiker sind voller Energie für dieses neue musikalische Abenteuer, um ein Repertoire zu entdecken, das dem Publikum bisweilen unbekannt ist, obwohl es wunderbare Schätze birgt.

 

Entdecken Sie die einzelnen Kurse von Marie-Ophélie Gindrat und Gaëlle Lefebvre.

 
 

© Shirley Suarez photography

Marie-Ophélie Gindrat

 

Die aus der Französischen Schweiz stammende Geigerin Marie-Ophélie Gindrat hegt  neben der Liebe zu den grossen Konzerten der Literatureine glühende Leidenschaft für  die Kammermusik, der sie einen grossen Teil ihrer Zeit widmet. 2016 gründete sie eine Violine-Violoncello Duo mit die französische Cellistin Gaëlle Lefebvre. Im Februar 2018 nehmen sie ihre erste CD mit die Werken von Johan Sebastian Bach, Peteris Vasks, Arthur Honegger und Johan Halvorsen auf. Ein weiteres grosses gemeinsames Projekt ist eine Frankreichtournee im Sommer 2018.

 

Seit ihrem 12ten Lebensjahr tritt Marie-Ophélie Gindrat regelmässig als Solistin auf, so zuletzt zusammen mit ihrem ehemaligen Lehrer Benjamin Schmid und die Stravaganza im April 2017. Konzerte mit de Vierraeszeiten von Pianola sind für 2018 geplant. Am Anfang ihres Studiums un Salzburg hatte sie die Möglichkeit Zigeunerweisen von Sarasate mit dem Studentenorchester des Mozarteums zu spielen. 

 

Ihr dortiges Studium schloss sie für das Konzertfach 2015 ab, begleitend besuchte sir beschiedene Meisterklassen u.a bei Detlef Hahn, Laurent Corcia, Benjamin Schmid und Michael Wainman. Auch bat man sie dem Sinfonieorchester der Universität Mozarteum unter der Leitung von Hans Graaf und Gernot Sahler als Konzertmeister vorzustehen. Sie war ebenfalls regelmässig als Konzertmeisterin im Studentenorchester des Mozarteums tätig und hat das Orchester Musicacosi unter der Leitung von Peter Gülke im Juli 2014 geführt. Sie ist Mitglieder in der Orchestre des jardins musicaux seit 2012 und spielt als  Substitutin  in verschiedenen Orchester der Schweiz, wie z.B. dem NEC (Nouvel Ensemble Contemporain), dem ESN (Ensemble Symphonique Neuchâtelois) und dem Orchester Musiques des Lumières (Jura).

 

Nach ihre Studium in Salzburg wohnt sie nun wieder in der Schweiz und eröffnete ihre Teaching Studio violin4all in Fribourg, um ihre Kenntnis zu die nächste Generation weiter zu geben. Gleichzeitig spezialisiert sie sich zusätzlich zum Master of Pedagogy in der Klasse von Corina Belcea an der Hochschule de Künste Bern.

Novembre 2017


Gaëlle Lefebvre

Nach ihrem Bachelorstudium in der Klasse von Denis Severin an der Musikhochschule in Genf (Haute Ecole de Musique de Genève), welches sie im Jahr 2011 mit dem Bachelor-Diplom abschloss, absolvierte Gaëlle Lefebvre ihr Masterstudium Performance in der renommierten Klasse von Thomas Demenga an der Musikhochschule in Basel (Musik- Akademie Basel/Musikhochschulen FHNW). Das Masterdiplom erhielt sie mit Auszeichnung.

Vor allem die Arbeit im Orchester und in Ensembles liegt ihr am Herzen, wonach sie auch hauptsächlich die Weiterentwicklung ihrer Interessen und Kenntnisse richtet. Ihre

ersten wichtigen Erfahrungen im Zusammenspiel durfte sie bereits im direkten musikalischen Umfeld ihrer Jugendzeit sammeln. Später wurde sie am Conservatoire de Bayonne in der Klasse von Yves Bouillier und in Paris in der Klasse von Dominique de Williencourt weiter gefördert.

Sie hatte die Gelegenheit, von vielen renommierten und interessanten Persönlichkeiten weitere Impulse zu erhalten und mit ihnen zusammen arbeiten zu dürfen. Dazu gehören die Mitglieder des Quatuor Ysaÿe und des Quatuor Talich sowie die Cellisten Philippe Muller, Yvan Chiffoleau, Pieter Wispelwey und Natalia Gutman.

Gaëlle Lefebvre wirkt seit 2008 in zahlreichen Kammermusik- oder in Orchesterkonzerten (ESN, SOL, ITEMPI, NOB...) in der Schweiz, in Frankreich und in Deutschland mit.

Um ihren beruflichen Horizont zu erweitern und sich auch persönlich weiter zu entwickeln, absolvierte sie im 2016, neben ihrer Konzertätigkeit, ein Masterstudium Musikpädagogik, ebenfalls in der Klassse von Thomas Demenga an der Hochschule für Musik in Basel.